Blog Artikel von Werz Immobilien

Beitrag

Beim Verkauf einer Immobilie, gibt es vieles zu beachten. Eine der wichtigsten Entscheidungen vor einem Verkauf ist die Maklerfrage. Als Eigentümer müssen Sie entscheiden, ob Sie Ihr Haus ohne Makler verkaufen und dabei alle Vermarktungsschritte selbst übernehmen möchten und können, oder ob Sie einen professionellen Immobilienmakler engagieren, der Ihnen den gesamten Prozess samt Wertermittlung abnimmt. Wir, von Werz Immobilien, möchten Ihnen bei dieser Entscheidung ein wenig helfen und bieten Ihnen daher diesen Artikel damit Sie sich einen guten Eindruck über die Wichtigen Schritte und häufig gemachte Fehler im Verkaufsprozess machen können.
Außerdem finden Sie am Ende des Artikels eine Checkliste mit Fragen, anhand derer Sie einschätzen können, ob Sie ausreichend auf alle notwendigen Aufgaben und Pflichten vorbereitet sind, um Ihr Objekt im Rahmen eines Privatverkaufs an die passenden Interessenten zu veräußern.

1. Schaffe ich es ein Haus ohne Makler zu verkaufen?

Außerdem finden Sie am Ende des Artikels eine Checkliste mit Fragen, anhand derer Sie einschätzen können, ob Sie ausreichend auf alle notwendigen Aufgaben und Pflichten vorbereitet sind, um Ihr Objekt im Rahmen eines Privatverkaufs an die passenden Interessenten zu veräußern.
Dies ist der häufigste Grund für Verkäufer, keinen Immobilienmakler zu beauftragen. Einer der Nachteile ist dabei allerdings, dass Verpflichtungen, Aufgaben und die gesamte Verantwortung selbst übernommen werden müssen, was bei fehlender Erfahrung in vielen Fällen schwieriger und zeitaufwendiger sein kann als gedacht zudem auch viel Geld kosten kann. Um die richtige Entscheidung darüber zu treffen, ob Sie Ihr Haus mit oder ohne Makler verkaufen wollen, sollten Sie sich vorab folgende Fragen stellen:
  • Wie gut kennen Sie sich mit den Aspekten des Hausverkaufs aus? Haben Sie bereits ein Haus verkauft?
  • Sind Sie erfahren genug für die vielen Schritte des Verkaufsprozesses?
  • Kennen Sie den aktuellen Wert (Marktwert / Verkehrswert) Ihres Hauses?
  • Wie schätzen Sie Ihr Verhandlungsgeschick ein? Kennen Sie die gängigen Gebots- bzw. Angebotsstrategien?
  • Sind Sie bereit, sich mit den rechtlichen Anforderungen auseinanderzusetzen?
  • Haben Sie Zeit für den Arbeitsaufwand der Vermarktung Ihrer Immobilie?

2. Was ist vor dem Verkauf zu beachten?

Die richtige Vorbereitung und Erfahrung kann entscheidend sein, ob mit oder ohne Makler. Verschaffen Sie sich zunächst einen Überblick über die wichtigsten Punkte und Aufgaben bezüglich Ihres Hausverkaufs:
Wann ist der ideale Verkaufszeitpunkt? Hierbei spielen verschiedene Umstände, wie private und berufliche Faktoren, eine wichtige Rolle. Außerdem muss berücksichtigt werden, wann Sie den Erlös aus dem Verkauf benötigen. In manchen Fällen wird der Erlös schnellstmöglich benötigt, wodurch hier nicht viel Spielraum beim Verkaufszeitraum bleibt.
@immowerz Tipp: Bewahren Sie stets Ruhe und vermitteln Sie möglichst keinen Eindruck der Hast. Ansonsten können Preisvorstellungen der Kunden schnell purzeln. Ein Immobilienmakler ist an der Stelle sehr Hilfreich da er keine Emotionale Bindung zu Ihrem Haus hat und diese auch nicht weiter gibt.

3. Wie lange dauert ein Hausverkauf?

Welche Zeitspanne der Hausverkauf beansprucht, wird prinzipiell von zwei Komponenten beeinflusst: Dem Marktwert und dem Vermarktungsprozess. Der Marktwert spiegelt den Preis wider, den eine Immobilie erreichen kann. Zum anderen ist die Organisation sowie der Verlauf des Vermarktungsprozesses von Entscheidender Bedeutung für die Dauer des Hausverkaufs. Die richtige Angebotsstrategie kann dafür sorgen, dass Immobilien schneller verkauft werden.

Die wichtigsten Unterlagen

Bevor Sie Ihre Immobilie verkaufen können, ist es sinnvoll, die erforderlichen Dokumente zu beschaffen. Zu den benötigten Dokumenten gehören:
  • Liegenschaftskarte (ALK)
  • Bauakte
  • die Flurkarte
  • der Lageplan
  • ein aktueller Grundbuchauszug
  • gültiger Energieausweis
  • aussagekräftiges Exposé,
    am besten mit der Möglichkeit einer virtuellen Besichtigung
  • gegebenenfalls Nachweise über Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen
Bedenken Sie auch, dass die Beschaffung der erforderlichen Unterlagen sowohl mit einem Zeit- als auch mit einem Kostenaufwand verbunden ist.

4. Welche Kosten können beim Hausverkauf ohne Makler entstehen?

Wenn Sie Ihr Haus, Ihre Wohnung oder Ihr Grundstück als Privatperson verkaufen wollen, sparen Sie zwar die Maklerprovision. Dennoch sollten Sie die stattdessen anfallenden Kosten nicht unterschätzen. Als privater Verkäufer sind Sie selbst für die Vermarktung Ihrer Immobilie zuständig. Sie tragen demnach die Kosten für eventuelle Werbemaßnahmen, beispielsweise Online-Inserate. Außerdem entstehen beim Verkauf Kosten für die Beschaffung bzw. Erstellung erforderlicher Dokumente (z. B.: Energieausweis, Grundbuchauszug etc.). Gegebenenfalls kommen Kosten für einen Immobiliengutachter hinzu. Eine weitere mögliche Kostenfalle sind Steuern beim Hausverkauf, gegebenenfalls Kosten für eine Löschung der Grundschuld sowie eine Vorfälligkeitsentschädigung bei vorzeitiger Ablöse eines Immobiliendarlehens bei der Bank. Darüber hinaus können Opportunitätskosten entstehen (zum Beispiel entgangene Erlöse durch nicht genutzte Renovierungsmöglichkeiten und/oder zu niedrig angesetzter Kaufpreis). Auch ein zu hoch angesetzter Kaufpreis führt zu Verlusten, denn die Immobilie wird so über Monate nicht verkauft werden, wertvolle Zeit vergeht und mögliche Opportunitätskosten entstehen so schnell.

5. Welche Fehler sollten beim Hausverkauf ohne Makler vermieden werden?

Sind alle wichtigen Punkte geklärt, geht es an den eigentlichen Verkaufsprozess. Dabei gibt es im Verlauf des Privatverkaufs Vorgehensweisen, die sich negativ auf den Verkaufsprozess auswirken können. Diese Fehler sollten vermieden werden:

1. Fehler: Ein Makler wird von vornherein ausgeschlossen

Da für viele Immobilienbesitzer der Immobilienverkauf ohne Immobilienmakler günstiger erscheint, lehnen sie es pauschal ab, ihr Haus, ihre Wohnung oder ihr Grundstück mithilfe eines Maklers zu verkaufen. Die eigenen Fachkenntnisse werden dabei häufig überschätzt, der hingegen mit dem Verkauf verbundene zeitliche und nervliche Aufwand wird deutlich unterschätzt. Ein Immobilienverkauf ist kompliziert und erfordert für einen erfolgreichen Abschluss fachliche und rechtliche Kenntnisse. Eigentümer, denen das nötige Wissen und die Erfahrung im Immobilienverkauf fehlen, riskieren finanzielle Einbußen, da sie beispielsweise oft nicht wissen, dass sich etwa ein Verkauf unter Zeitdruck negativ auf den Verkaufspreis auswirken kann. Eigentümer sollten den für einen erfolgreichen Immobilienverkauf erforderlichen Zeitaufwand nicht unterschätzen.

2. Fehler: Potenzielle Kaufinteressenten werden nicht erkannt

Jede Immobilie ist beim Verkauf nur für bestimmte Käuferzielgruppen interessant. Die Gründe hierfür sind teilweise finanzieller Natur oder durch eine sehr kleine Nachfrage gegeben. In anderen Fällen bestimmen spezifische Merkmale Ihres Hauses wie Art, Größe und Lage den potenziellen Interessentenkreis. Dementsprechend variieren je nach Zielgruppe auch die bestmöglichen Vermarktungsstrategien für Ihr Haus. Die Gestaltung des Exposés sowie die gewählte Art der Vermarktung (beispielsweise Immobilienportale, Zeitungsanzeigen, Social-Media-Werbung) sollten auf die Käuferzielgruppe abgestimmt sein.

Den Verkaufspreis einschätzen und festlegen

Um die Immobilie erfolgreich zu verkaufen, ist es essentiell, den aktuellen Wert der Immobilie zu kennen. Der Wert bildet die Grundlage für den späteren Angebotspreis, der für den Verlauf und Ausgang des Verkaufsprozesses sehr wichtig ist. Wichtig: Wert ist nicht gleich Preis! Der Preis kann höher, oder aber auch niedriger angesetzt werden, je nach Verkaufsstrategie. Eine objektive Einschätzung des Hauswertes fällt Eigentümern in der Regel schwer, da sie häufig nicht über die nötigen Fach- und Marktkenntnisse verfügen und zudem eine emotionale Bindung zum Eigenheim haben.

3. Fehler: Der Wert wird falsch eingeschätzt

Ein zu hoch beziehungsweise zu niedrig angesetzter Angebotspreis schreckt erfahrene Kaufinteressenten ab oder erweckt Misstrauen, wodurch die Nachfrage sinkt und der Immobilien Verkauf erschwert wird. Hinzu kommt der potenzielle finanzielle Verlust durch ein schlechtes Geschäft beim Hausverkauf. Eigentümer verlieren nicht selten 10-Tausende EURO bei einer falschen Einschätzung und einer schlechten Strategie.

Daher sollte der tatsächliche Verkehrswert vor dem Verkauf bekannt sein, um einen realistischen Angebotspreis festlegen zu können. Der Verkaufspreis aus der Wertermittlung ergibt sich aus mehreren Faktoren, unter anderem aus der Lage des Hauses, der Größe sowie dem Zustand der Bausubstanz.

Blog Artikel von Werz Immobilien

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen